Home
Unsere kleine Patchworkgruppe
Patchwork und Quilts
Im Wandel der Zeit
Dies und das
Meine Bären
Meine Haustiere
Impressum und Haftung
Gästebuch
   
 


Ein Adventskalender für Alenka (November 2013)

Für dieses Jahr hat Alenka ihren eigenen Adventskalender von mir bekommen. So braucht der Papa nicht immer mit ihr teilen.

Er ist aus einem Paneel gefertigt.


Buntstiftrolle für Alenka (Weihnachten 2013)

Damit Alenkas dicke Buntstifte immer richtig aufbewahrt werden können, nähte ich ihr zu Weihnachten eine Buntstiftrolle.

Da im Moment Eulen sehr gefragt sind, wurde die Hülle ganz klar aus einem Eulenstoff genäht.

Die einzelnen Fächer sind für extra dicke Buntstifte abgenäht.



Eulen-Wärmekissen für Alenka (Weihnachten 2013)

Ab und zu hat man doch mal Bauchweh. Da hilft oft Wärme.

Eine warme Kuschel-Eule hilft noch besser. Man kann sie ja auch so zum Kuscheln nehmen.


Hinten hat die Eule einen Hotelverschluß.


Das Innenkissen ist mit Dinkelspelz gefüllt.

Das ist einfach nicht so hart, als wenn man Kirschkerne einfüllt.


Ein Schlafsack für einen müden Esel (November 2013)

Alenka wollte unbedingt für ihren Stoffesel einen Schlafsack.


Damit der Esel es auch warm hat, schaut nur Kopf heraus.

Durch den Reißverschluß kann er auch sehr bequem in den Schlafsack gesteckt werden.


Fuchs und Waschbär (August 2013)

Sie sind für Alenka als Spielgefährten wärend einer langen Autofahrt in den Urlaub gedacht.

Das Muster stammt aus der Zeitschrift Mollie Makes.

Die kleinen Gesellen sind gerade mal so groß wie eine Hand.

Ich habe sie aus waschbarem Filz genäht und mit Füllwatte ausgestopft.


Kleine Bärchen (Ostern 2013)

Für unsere Enkelin Alenka machte ich zu Ostern 2 kleine Bärchen.

Sie werden mit der Stickmaschine gefertigt. Dazu habe ich waschbare Filzplatten gekauft.

Die Vorder- und Rückseite wird einzeln gestickt. In der Rückseite ist beim Stickmuster ein großes Knopfloch vorgesehen.

Wenn beide Teile gestickt sind, werden sie schmalkantig ausgeschnitten und dann rechts auf rechts zusammen-genäht.

Dann wird das gestickte Knopfloch aufgeschnitten und der Teddy mit Füllwatte ausgestopft. Anschließend wird das Knopfloch wieder zugenäht.

Beim Stickmusterhersteller "stitch delight" habe ich mir davon 5 verschiedene Teddys gekauft. Die restlichen Teddy werde ich ihr dann zu anderen Anlässen sticken.


Maschinengesticktes Feen-Mobile (Ostern 2012)

Von Stitch Delight kaufte ich mir die Stickmuster für das Feen-Mobile, daß wir dann unserer Enkelin Alenka zu Ostern schenkten.



Kissenhülle mit einer applizierten Maus (Juli 2011)

Meiner Freundin Marina gefiel das Kissen mit der Maus, das ich für unsere Enkelin Alenka gemacht hatte, so gut, daß sie auch eines haben wollte.

Da bleibt dir als Freundin nichts weiter übrig, als ihr den Wunsch zu erfüllen.

Marina hat sich riesig über das Kissen gefreut. 


Japantasche mit Hand-Applikationen und Stickereien (Januar 2011)

Dafür suchte ich mir aus einem japanischen Buch verschiedene Muster aus und fertigte daraus für jede Seite eine Vorlage.




Für die Tasche wählte ich einen groben Leinenstoff.

Als auf beiden Teilen der Tasche die Stengel, Blüten und Blätter appliziert, die Gräser und die Lavendelblüten mit vielen kleinen Knötchenstichen gestickt waren, zeichnete ich mir mit einem blauen Aqua Trickmarker von Prym die Linien für das Quiltmuster auf den Stoff. Dann hinterlegte ich das Top mit Thermolam und Rückenstoff und quiltete beide Teile der Tasche von Hand.

Das Zwischenteil der Tasche quiltete ich mit der Nähmaschine.


Nun schnitt ich beide Teile der Tasche laut Vorlage mit Nahtzugabe zu, nähte die beiden Taschenteile rechts auf rechts mit dem Zwischenteil zusammen. Die Nahtzugabe faßte ich anschließend mit Schrägband ein.

Das Innenfutter bekam noch eine kleine Tasche mit Reißverschluß und wurde dann in die Tasche eingeheftet.

Als Verschluß für die Tasche nähte ich noch jeweils beide Teile des Reißverschlußes zwischen zwei Stofflagen.

Anschließend heftete ich die Stofflagen ringsum an die Taschenteile, bevor ich dann alles mit einem braunen Schrägband einfaßte. So hat die Tasche oben einen sauberen Abschluß.


Für die Träger nähte ich drei Schläuche aus verschiedenen Stoffen. In jeden Schlauch zog ich 2 Baumwollkordeln ein. So erhalten die Schläuche Festigkeit. Sie können sich nicht verziehen und ich konnte sie gut zu einem Zopf flechten.


Seitwärts nähte ich dann jeweils eine Schlaufe mit Öse für den Träger an. Der Träger wurde durch die Öse gezogen und festgenäht.

Zum Schluß applizierte ich noch ein Blatt darüber. Das Gleiche machte ich auch bei den Schlaufen.


Originelle Handtuch-Aufhänger (Dezember 2010)

Um einfarbige Gästehandtücher ein wenig aufzupäppen, kaufte ich mir bei smart needle dafür einige lustige Applikations-Stickmuster.

Die Handtuchaufhänger werden mit der Stickmaschine auf die Handtücher appliziert.

Es wurden daraus auch sehr begehrte Weihnachtsgeschenke

Ein Tiger, eine Schlange und die Maus im Käse

Eine Echse

Ein Skunk

und ein Seehund


Eine Tilda-Schnecke (Oktober 2010) entstand im Urlaub auf der Insel Föhr. Da ich keine Nähmaschine dabei hatte, ist sie ganz von Hand genäht. Zum Schluß suchten wir noch am Strand ein Stück Treibholz und ich klebte die Schnecke darauf.

Am Ende unserer Ferien schenkte ich sie Frau Nickelsen als kleines Dankeschön für die angenehmen Tage in ihrer liebevoll eingerichteten Ferienwohnung.




Ein Kuscheltuch für Alenka (September 2010)

Da Babys Schmusetücher lieben, nähte ich für Alenka einen kleinen weißen Hasen aus ganz weichem Stoff.

Den Kopf füllte ich mit ein wenig Watte, damit er auch weich blieb.


Badehandtuch mit Kapuze und kleine Lätzchen (September 2010)

Von meiner Freundin Antonia habe ich für unsere Enkelin, die in Kürze das Licht der Welt erblickt, zwei tolle Badehandtücher mit Kapuze und viele kleine und große Lätzchen bekommen.

Das hellblaue Badehandtuch hat sie auch schon mit Figuren bestickt.

Das dunkelblaue Badehandtuch bestickte ich mit vier lustigen Tiermotive, die ich mir bei embroidery library kaufte.

Ein Hündchen

Die Farbzusammenstellung veränderte ich jedoch bei den Stickmustern.

Ein Kätzchen

Eine Ente mit Schmetterlinge

Ein Hase

Auf die Lätzchen stickte ich

eine Schildkröte

ein kleines Geißböckchen

ein Schweinchen mit einer Angel am Teich

und ein Kälbchen mit einer Schubkarre voller Blumen

Damit keine Vliesrückstände in den Lätzchen und dem Badehandtuch verbleiben, spannte ich auswaschbares Klebevlies von OESD in den Stickrahmen. So konnte ich die Teile ohne einzuspannen sticken. Oben drauf kam dann noch eine Lage Stickfolie, da sonst die Stickerei im Frottee versinkt.

Anschließend kam alles in die Waschmaschine und in den Trockner. 


Ein Geburtstagsgeschenk für Christina (Juni 2010)

Christina hat sich zu ihrem runden Geburtstag ein Stoffbuch gewünscht. Das Thema:

                               Reisen

Die fertige Arbeit von jedem aus der Gruppe wird auf ein Blatt dickeres Papier aufgenäht. Diese Blätter werden dann von Margerete zu einem Buch zusammengebunden. Sie näht auch den Einband dazu.

Meine applizierte Reise führt Christina nach Kanada in die Tundra.

Die Idee habe ich aus einem Kalender für 2011, den ich mir bei der Firma Machemer gekauft hatte.

Die Hintergrundstoffe wurden auf ein Stück Thermolam gelegt und mit der Maschine gequiltet. Dann applizierte ich mit der Maschine die verschiedenen Stoffe für die Berge, die Schneefelder und den Baum darauf.

Für den Eisbär verwendete ich ein Stück Schulte-Mohair, daß ich noch vom Bärenmachen übrig hatte. Die Haare schnitt ich einwenig kürzer. Auch die Glasnase und die Glasaugen sind noch aus der Zeit der Bären.

Die Äste am Baum stickte ich mit dunkelbraunem Stickgarn. Anschließend stickte ich mit weißen Seidenbändchen Schnee auf Äste und Berggipfel. Dafür reihte ich immer ein Stück Seidenbändchen auf einen Faden und zog dann das Stück Seidenbändchen zusammen bevor ich es festnähte.

Der Stern wurde mit weißem Stickgarn gestickt und nach jedem 2. Stich fädelte ich noch zusätzlich eine Perle auf.

Mit meiner Stickmaschine stickte ich dann noch "Kanadas Tundra" auf ein Stück Stoff.

Alles zusammen nähte ich dann mit einem Overlockstich auf das Blatt Papier.

Ich bin schon sehr gespannt, was das Buch so alles mit Reisen zu bieten hat.


Die vier Jahreszeiten in Bildern (Februar 2010)

Im Februar besuchte ich mal wieder in der Evang. Tagungsstätte in Löwenstein einen Kurs mit Ursula Roll.

Dieses Mal ging es um Oberflächengestaltung mit Stoff und Trockenfilzen. Als Grundlage wurde ein 30 x 30 cm großes Stock Vlies (Thermolam)  und Rückenstoff zugeschnitten. Auf das Vlies wurden dann die Stoffstücke gelegt.

Die verschiedenen Stoffstreifen wurden frei zugeschnitten, übereinander gelegt und mit Zierstichen verbunden. Bevor dann die Gestaltung des Bildes begann, wurde alles frei Hand mit der Maschine gequiltet.

Die Katze beim Frühling schnitt ich aus schwarzem Filz zu und stickte ihr noch Barthaare. Die Blümchen vor dem Haus und unter dem Baum sind mit der Filznadel und Märchenwolle aufgefilzt. Auch der Rauch, der aus dem Schornstein aufsteigt und die Blüten im Baum sind mit Filzwolle eingearbeitet. Die kleinen Marienkäfer, die über die Wiese spazieren, sind angenähte Knöpfe.

Manchmal hat man doch die unmöglichsten Einfälle durch alltägliche Arbeiten. Zum Frühstück wollte ich Frühstückseier kochen. Als ich die Eierpackung aufmachte, sah ich an einem Ei zwei kleine Flaum-federchen.

Und schon kam mir die Idee, sie an die Flügel der Vögelchen anzunähen. Macht sich richtig gut. Die Schnäbel, Augen und Füße sind wieder gefilzt.

Was paßt besser zum Sommer? Ein Picknick.

Auf die Decke nähte ich ein (Knopf-)Brot und eine (Knopf-)Melonenscheibe. Eine kleine Knopfente fand ich auch noch in meiner Knopfschachtel. Sie bekam ihren Platz unter dem Baum. 

Für den Herbst filzte ich die Krähen am Himmel. Auch die Übergänge der einzelnen Stofflagen bearbeitete ich mit Filzwolle, um die Konturen ein wenig zu verwischen.

Am Himmel und beim Baum setzte ich mit der Filzwolle Akzente. Die Blätter sind einzeln aufgenäht. 

Als winterliches Motiv wählte ich einen Schneemann, eine Tanne, einen zugefrorenen See und ein Rentier.

Der Tannenbaum bekam mit weißer Filzwolle ein wenig Schnee auf seine Zweige. Die Augen, Knöpfe und der Mund des Schneemanns wurden mit schwarzer Filzwolle aufgefilzt. Für die Nase verwendete ich dann orangefarbene Filzwolle.

Das Rentier schnitt ich aus beigefarbenen Filz zu und verzierte ihn mit brauner Filzwolle. Auf Himmel und Wasser kam ein Hauch von blauer Filzwolle.

Zum Schluß wurden bei jedem Bild die Kanten mit einem Zick-Zack-Stich eingefaßt. Nun klebte ich die Bilder auf Keilrahmen und hängte sie im Treppenaufgang an die Holzwand.


Abdeckung für die Wii-Konsole (Januar 2010)

Da wir mit unserer Colliehündin Vivian nicht mehr so lange Spaziergänge machen können, fehlt mir die Bewegung. Aus diesem Grund haben wir uns das Wii fit gekauft.

Damit die Konsole nicht vollstaubt, scannte ich das Bild in meine Sticksoftware und digitalisierte das Stickmuster.

Dann stickte ich das Stickmuster auf blauen Filz und nähte mir eine kleine Haube. Nun ist die Konsole geschützt.


 

Eine kleine Spielerei mit der Stickmaschine war dieser Heißluftballon mit einem Teddy (Dezember 2009)

Der Ballon wird in 7 Einzelteilen auf  3 Lagen auswaschbarem Vlies (Soluvlies) gestickt. Nachdem das Vlies ausgewaschen und die Teile trocken waren, wurden sie zusammen-genäht.

Anschließend wurde ein Luftballon reingesteckt und aufgeblasen. Nun wurde alles wieder naß gemacht und wieder getrocknet. So behält der Ballon seine Form. Danach wurde aus dem Luftballon wieder Luft entlassen.

Das Körbchen für den Heißluftballon besteht aus 4 Teile und wurde an den Ballon angenäht.

Zu dem Heißluftballon-Stickmuster gab es auch noch einen kleinen Teddybär als Stickmuster. Das Muster stickte ich auf Fleecestoff.  Vorder- und Rückteil wurden zusammen-genäht.

Anschließend schnitt ich einen kleinens Schlitz in das Rückenteil, wendete den Teddy und füllte ihn mit ein wenig Watte aus und nähte den Schlitz wieder zu.

Für die Aufhängung nähte ich dann noch eine passende Kordel an.



Ein Einmachglas mal anders (September 2009)

Im Tildabuch sah ich eine schöne Dekoidee aus Leifheith-Einmachgläser, die sich für wunderschöne kleine Geschenke eignen.

Das Einmachglas besteht aus 3 Teilen.

Das Glas hat ein schönes Muster aus Äpfel, Trauben, Kirschen, Erdebeeren, Birnen und Pfirsich. Der Deckel besteht aus zwei Teilen. Das Innenteil ist lose.


In der Größe des losen Deckelteil schneidet man ein Stück Pappe zu. Dann schneidet man noch aus Stoff einen Kreis mit 4 cm im Durchmesser größer, reiht ihn ein, stülpt den Stoffkreis über den Pappkreis und füllt alles mit

Füllwatte auf. Dann steckt man alles durch das Loch im Deckel. Damit beim Öffnen des Glases nicht jedesmal alles herausfällt, klebe ich den den Innendeckel mit Sekundenkleber von innen fest.





Lavendelkissen mit Stickereien (Juli 2009)

Die Anleitung hierfür bekam unsere Patchworkgruppe von Ursula Roll. Besticken kann man sie mit verschiedenen Sprüchen.

Gefüllt habe ich das kleine Kissen mit Watte und Lavendel.

Als Verzierung nähte ich noch ein kleines Seidenröschen in die Ecke



Teatime (Juli 2009)

so heißt bei s-embroidery ein schönes Stickmuster von einer Teekanne, einer Tasse und einen Teelöffel.

Da mir meine weisse Tischdecke zu langweilig aussah, kaufte ich mir diese Stickmuster und bestickte die Tischdecke damit. Ich finde, sie sieht jetzt richtig edel aus.




Eine Haube für die Kaffee- oder Teekanne (Juli 2009)

Da im Garten der Kaffee so schnell kalt wird, weil der Wind immer die Kerze im Stövchen ausbläst, wünschte sich mein Mann eine Mütze für die Kaffeekanne.

Im Tildabuch war eine bezaubernde Haube drin, die ich aber ein wenig abänderte.

Dies sind die Einzelteile, die ich auf Papier aufgezeichnet und ausgeschnitten habe. Anschließend übertrug ich alles auf den Stoff und applizierte die Teile auf den vorbereiteten Stoff.

Den Stoff habe ich vorher mit Thermolam abgefüttert und in Streifen mit der Maschine gequiltet.

Anschließend applizierte ich auf eine Seite eine Teekanne, aus der ein Hase herausschaut.

und auf die andere Seite applizierte ich eine Tasse mit einem Hasen.

Für das Innenfutter der Haube nähte ich die gleichen Teile, damit der Kaffe unter der Haube auch schön warm bleibt. 

Für den Griff oben nahm ich die Vorlage vom Hasen. Ich nähte die Teile zusammen und stopfte sie mit Watte aus.

Den unteren Rand faßte ich dann mit einem Streifen  Rosenstoff ein.


Rundes Kissen (Juni 2009)

Im neuen Tildabuch "Tildas Sommerwelt" ist ein schönes rundes Kissen abgebildet. Da ich noch die nötige Menge an Rosenstoff hatte, machte ich mich sofort an die Arbeit.


Das Rosenstickmotiv wurde auf weiße Seide gestickt. Als Maß für den Durchmesser nahm ich einen Essteller. Mit gleichem Durchmesser schnitt ich aus einem weißen Bettbezug noch einen Kreis. Beide Teile wurden, bis auf die Wendeöffnung, zusammengenäht. Nach dem Wenden nähte ich die Öffnung zu. Das Motiv wurde auf den Rosenstoff aufgenäht und mit einer Baumwollspitze noch verziert.

Leider hatte sich in die Anleitung im deutschen Tilda-Buch ein Fehler eingeschlichen. Da bei der Breite nur 3 cm angegeben waren, nahm ich an, daß hier die Null vergessen wurde.

So schnitt ich einen Streifen von 30 x 140 cm -plus Nahtzugabe- zu. Zum Schluß sollte man das Kissen füllen und den Stoff auf der Rückseite mit einer Kordel oder Band zusammenziehen.

Aber das funktioniert so nicht. Man kann nicht 140 cm Stoff so zusammenziehen, daß keine Öffnung mehr da ist. Außerdem verlor das Kissen seine Form. Das wurde mir dann klar, als ich erfuhr, daß die Breite der Stoffbahn im Original-Tildabuch mit 37 cm angegeben ist.

Deshalb schnitt ich nochmals 2 Kreise mit einem Durchmesser von 45 cm aus einem weißen Bettbezug. Nähte beide Teile bis auf eine kleine Öffnung zusammen. Nach dem Wenden füllte ich die Hülle mit Federn und nähte die kleine Öffnung zu.

Über dieses Kissen stülpte ich dann den Rosen-Kissenbezug und zog den Stoff hinten mit einem Satinband bis auf eine Öffnung von ca. 15 cm zusammen.

So wurde das Kissen noch gerettet.


Ein langes Näh- und Stickwochenende (Mai 2009)

Das lange Wochenende an Christi Himmelfahrt nutzten wir, eine Gruppe Näh- und Stickbegeisterte aus einem kleinen Handarbeitsforum, um uns mal wieder alle im Harz persönlich zu treffen, um gemeinsam zu sticken, nähen und natürlich zu reden und zu feiern. Mit einigen Patchworkfreundinnen reisten auch die Ehemänner, Kinder, Hunde und Vögel mit an.

Ich hatte mir vorgenommen, endlich mal Topflappen in japanischer Falttechnik für meine Küche zu nähen. Doch dazu kam ich nicht, denn bei unserer Gruppe waren auch 3 Mädchen, die unbedingt meine Lavendel-Mäuse nachnähen wollten.

So machten sich die drei kleinen Näherinnen mit Begeisterung ans Werk. Es wurden Stoffe ausgesucht, zugeschnitten und an der Nähmaschine genäht.

Als die  Mädchen ihre Mäuse genäht hatten, stickte ich den Mäusen mit Stopftwist noch eine knubbelige Nase und Barthaare.

Zum Schluß  freuten sich alle drei Mädchen über ihre gelungenen Lavendel-Mäuse.

(Da so viele Nachfragen über die Anleitung der Mäuse bei mir ankommen: Die Anleitung für die Lavendelmäuse bekommt man bei Monika Dobler, Patchwork-Atelier in Schorndorf) 

Inzwischen stickte eine Freundin für mich die Motive für meine Topflappen. Dafür wünschte sie sich auch eine Lavendelmaus. Die sie auch bekam.

Endlich hängen meine fertigen Topflappen (Juni 2009) als Zierde in meiner Küche. Aber ich trau mich nicht, sie zu benutzen. Sie sind mir einfach zu schade. Vermutlich wird es mir aber mit jedem neuen Topflappen so gehen.

An jeden Aufhänger nähte ich zur Festigung noch einen kleinen Marienkäfer-Knopf an.


Eine bunte Tasche (Juni 2009)

Es wurden auch verschiedene Taschen genäht. Davon gefiehl mir eine besonders gut. Obwohl ich es mit Stoff-Taschen nicht so habe, suchte ich mir daheim alle Zutaten zusammen, die ich dafür brauchte. Nur die Gummikordeln und die Kordel-Stopper mußte ich mir kaufen.

Für die Außentaschen schnitt ich mir aus meinem Rosenstoff zwei verschiedene Rosenmotive aus. Für die Träger und die Einfassung der Tasche fand ich noch einen Rest des Rosenstoffs mit den kleinen Rosen. Die restlichen Stoffe sind alles selbstgefärbte Stoffe.


Da ich vom Schrägband von einer Farbe nie die benötigte Menge hatte, nahm ich einfach alle Farben, die ich in meiner Schachtel fand. Aus diesem Grunde kaufte ich mir auch die Gummikordeln und die Stopper in lauter bunten Farben.

Einen Reißverschluß mit 20 cm Länge für die Innentasche war auch nur noch in grün vorhanden.

So wurde es eine sehr bunte Tasche.

Aber mir gefällt sie.

Anderen anscheinend auch, denn ich werde laufend darauf angesprochen.


Ein kleines Helferlein mit großer Wirkung nähte mir meine Freundin Marina im Harz.

Ein Nadelkissen mit Gummiband für meine Nähmaschine (Mai 2009).

So sind die Stecknadeln immer für mich griffbereit, wenn ich schnell beim Nähen eine brauche. Wenn ich sie beim Nähen aus dem Stoff ziehe, kann ich sie dann gleich wieder in das Nadelkissen stecken.

Sie liegen nicht mehr vor der Nähmaschine auf dem Tisch.

Diese praktische Idee verwendete ich daheim gleich für ein Geburtstagsgeschenk für eine Freundin aus meiner Patchworkgruppe.

Das kleine Kissen füllte ich mit Schafwolle.


Eine Wochenendarbeit ( Mai 2009)

Bei s-embroidery gibt es wunderschöne Crochet-Maschinen-Stickmuster, von denen ich mir einige kaufte. Sie sehen wie gehäkelt aus. Nur viel schöner, als wenn ich sie selbst gehäkelt hätte :-)).

Ich stickte einen Schmetterling mit einer Rose und Rosenknospen auf auswaschbares Vlies. Das Motiv kam sehr gut zur Geltung.

Da kam mir die Idee, ihn als Mittelpunkt für eine Kissenhülle mit Schmetterlings- und Hortensienstoff zu verwenden.

Von meiner Hortensien-Tischdecke hatte ich noch Stoffe übrig. Das Stickmuster hinterlegte ich mit einem lila Stoff, der zu den Hortensien paßte.

Dabei entdeckte ich beim Stöbern in meinen Stoffen noch Herz-Stöffchen, die zu meinem Hummelstickmotiv paßten.

Das Motiv ist auf Leinenstoff gestickt.  Nachdem das Top fertig genäht war, quiltete ich mit der Nähmaschine das Top, das 630 Vlies von Freudenberg und den Rückenstoff  mit verschiedene Quiltstichen.

Beide Kissen haben einen Hotelverschluß und einen kleinen Stehrand.

Da wir gestern bei einer Freundin eingeladen waren, habe ich die Kissen als Mitbringsel für sie und ihre Mama mitgenommen.



Lavendelmäuse (Februar 2009)

Beim Sortieren meiner Stoffe fand ich viele kleine Stoffstückchen, die nur noch Kleinigkeiten hergaben. Vom letzten Sommer war auch noch eine Tüte Lavendel aus meinem Garten übrig. Da kam mir die Idee, von den Stoffen auch für mich Lavendelmäuse zu nähen.

Den Kopf der Maus füllte ich mit Lavendel. Den Körper stopfte ich anschließend mit Lavendel und Watte aus. Die Öffnung band ich mit einer Kordel zu, die ich 2 cm vom Rand entfernt ein Stückchen festnähte.

Wenn man die Nase der Mäuschen drückt, duftet es herrlich nach Lavendel.


Als Augen klebte ich mit der Heißpistole Swarovski-Steinchen an.


Aber kaum hatten die Mäuschen eine gestickte Nase, Augen und Barthaare, husch, waren sie auch schon verschwunden, denn sie erfreuen sich großer Beliebtheit bei Besuchern und auch als Geschenk, wie diese blaue Maus.

Sie reiste nach Österreich zu meiner lieben Freundin Antonia



Blütenfarbspiel (Februar 2009)

Für das Jahr 2009 haben wir in unserem Patchwork-Treff wieder eine Aufgabe erhalten, die bis zu unserer Weihnachtsfeier im Dezember fertig sein muß.

Sechs Bilder, sechs Farben. Jedes Bild ist in einer vorgeschriebenen Farbe im Farbverlauf zu gestalten. Einige von uns hatten solche Bilder bei der Quiltausstellung in Einbeck gesehen. Es waren jedoch Bilder in Oberflächenbearbeitung. Dafür kann ich mich aber nicht so recht begeistern.

Die Farben lila, gelb, rot, grün, orange und schwarz/grau/silber wurden uns vorgegeben aber nicht die Ausführung. Dazu bekamen wir jeder ein Stück schwarzen Filz in der Größe 35 x 150 cm. Die Bilder sollten nicht größer als 25 cm sein.

Da meine Lieblingsfarbe blau fehlte, änderte ich die Farben für mich. Ich faßte die Farben gelb und orange zusammen und fügte blau hinzu.

Ich überlegte lange und stöberte einige Patchworkhefte nach einer Idee durch. Dann entdeckte ich einen Wandbehang. Der bestand aus nur einer 75 cm großen Blüte aus einzelnen 10 cm großen Blütenblätter.

Das war für mich die zündende Idee.

Ich verkleinerte die Blütenblätter auf 3 und 5 cm und machte mir passende Schablonen.

Die Stoffe wurden jeweils links auf links gelegt. Dazwischen legte ich Vlisofix. Dann wurde alles mit Dampf gebügelt, so daß beide Stofflagen zusammenklebten.

Nun legte ich die Schablone auf den Stoff und zeichnete mit einem Stift die einzelnen Blätter auf den Stoff und schnitt sie dann alle aus.

Anschließend nähte ich bei jedem Blatt einen kleinen Abnäher auf der Rückseite, damit es eine kleine Wölbung erhielt.


Als Grundlage für die Blüte mußte ich erst ein Sandwich aus Rückenstoff, Vlies und einem weißen Baumwollstoff nähen.

Mit dem Zirkel malte ich auf das Top 4 Kreise von innen nach außen im Abstand von 2,5 cm auf, um die Blütenblätter besser mit den Stecknadeln positionieren zu können.


Anschließend  nähte ich sie dann mit der Nähmaschine fest.

So wurden dann alle Blätter, immer versetzt, angenäht, bis die Blüte komplett war. 

Zum Mittelpunkt hin wurden die Blätter immer heller und kleiner. Für eine Blüte braucht man ungefähr 85 Blütenblätter

Für die Dolde in der Mitte der Blüte stanzte ich mir aus einer alten Röntgenaufnahme mit einem Locheisen eine passende Schablone aus. Zusätzlich in der gleichen Größe ein Stück Volumenvlies. Dann schnitt ich mir einen größeren Stoffkreis aus, reihte in rundum mit einem Faden, legte Vlies und Schablone ein und zog den Faden fest zu. Dann tauchte ich alles kurz in ein Glas Wasser, tupfte es anschließend mit einem Tuch ab und hing die Dolde zum Trocknen auf. So bekommt sie eine schöne faltenfreie Rundung.

Als die Dolde trocken war, entfernte ich vorsichtig die schablone und legte dafür einen großen Knopf ein, zog den Faden wieder fest an und vernähte ihn.

Durch die Löcher im Knopf nähte ich erst kreuz und quer einen Faden durch. Mit diesem Faden nähte ich dann die Dolde in der Mitte der Blüte fest. Zum Schluß schnitt ich das Sandwich zu einem Kreis und faßte es mit Schrägband ein.

Da dies sehr umständlich war, habe ich für alle weiteren Blüten das Sandwich erst mit einem passenden Schrägband eingefaßt und dann die Blütenblätter aufgenäht.


Die Blüten wurden dann auf dem schwarzen Filz aufgenäht. Für die Holzleiste wurde hinten ein Tunnel angenäht.

Die Arbeit hat mir so viel Spaß gemacht, so daß ich mit meiner Jahresarbeit schon fertig bin.

Inzwischen hängt das Schmuckstück im Treppenaufgang. Immerhin hat diese Blütenpracht eine beachtliche Länge von 1,50 m.



Die drei Quilterinnen (Jahresprojekt 2008)

Zu unserem weihnachtlichen Patchwork-Treffen 2007 mußte jede von uns 10 gleiche Teile für das Projekt 2008 mitbringen. Jede gab 9 Teile an die anderen 9 Teilnehmerinnen ab, so dass wir zum Schluß alle 10 gleiche verschiedene Teile für unser Projekt hatten.

Hört sich ein wenig kompliziert an.

Es war egal, was wir mitbrachten. Stoffe, Perlen, Zackenlitzen, Spitzen usw.. Die Stoffstückchen mußten allerdings mindestens 20 x 20 cm groß sein.

Fast jede brachte 10 gleiche Stoffstückchen mit. Aus diesen 10 verschiedenen Teilen mußten wir unser Jahresprojekt bis Dezember 2008 fertigen.

Die vielen Stoffstückchen brachten mich auf die Idee, mich in Handapplikationen zu versuchen, obwohl das für mich totales Neuland war.

Aus einem japanischen Buch mit Applikationen suchte ich mir das Motiv der drei Quilterinnen aus, vergrößerte es um 150 % und malte es auf Windelvlies auf.

Diese Zeichnung legte ich mir immer auf den Stoff, um die einzelnen Teile richtig zu platzieren, bevor ich sie annähte.

Applizieren ist gar nicht so einfach. Man muß sich vorher genau überlegen, was zuerst appliziert wird.

Für den Quilt, den die kleinen Damen hier quilten, nähte ich verschiedene Stoffe zusammen.

Bei der kleinen Quilterin mit dem roten Hut nähte ich auf den Hut ein schmales Seidenbändchen und ein rotes Röschen auf. Unter die Ärmelchen steckte ich ein wenig Volumenvlies, damit sie bauschiger wirken. Auch bei der zweiten Quilterin unterlegte ich bei dem grünen Hut das gemusterte Mittelteil mit Volumenvlies. Zum Schluß nähte ich einen bunten Chenillefaden zur Zierde darum.

Wie bei den beiden anderen Quilterinnen wurden auch bei der dritten Quilterin der lila Hut und die Ärmelchen mit Volumenvlies ausgepolstert. Der Hut bekam noch ein Seidenbändchen mit Schleife. Die Schleife nähte ich mit einer Perle fest.

Das Top wurde jetzt mit Vlies und Rückenstoff verbunden und anschließend mit der Maschine gequiltet. Jeder Faden wurde jedoch am Anfang und am Ende einer Naht mit einer Nadel in den Quilt gezogen, damit es einen sauberen Abschluß gab.

Der kleine Quilt, an dem die Quilterinnen arbeiten, wurde noch in den Nähten mit einem roten und grünen Quiltfaden mit Zierstichen von Hand gequiltet. Auf die roten Schühchen stickte ich noch Blümchen auf. Den beiden Damen mit dem lila und rotem Hut stickte ich noch Nadel und Faden in die rechte Hand.

Für das Binding nahm ich einen Stoff mit lauter Nähmotiven.

Zum Schluß stickte ich noch ein kleines Schild "Patchwork-Treff", daß ich auf den kleinen Quilt applizierte. Auf Aufhänger nähte ich ein kleines Herz an.

Auf die Rückseite nähte ich noch das gestickte Label an.




Gemeinschaftsarbeit für einen runden Geburtstag (November 2008)

In unserem Patchworktreff gab es im Dezember einen runden Geburtstag.

Jeder von uns nähte einen Block, der dann auf einen schönen Karton aufgeklebt wurde. Alle Kartons wurden an der Seite gelocht und zu einem Buch gebunden.

Mein Block ist aus dem Buch "Miniquilts" von Ula Lenz. Die Landschaft "Mitteldeutschland" wird auf Papier genäht.

Zum Schluß stickte ich noch ein Label und nähte alles auf den Karton, da ich der Meinung bin, daß sich der Karton durch den Kleber wellt.


Andrea und ich haben uns bei mir einen wunderschönen Samstag gegönnt.

Zu meiner großen Freude brachte sie mir als Geschenk einen kleinen selbstgemachten Quilt mit.

Er hat seinen Platz gleich an der Wand bei meinem Arbeitsplatz bekommen


Neu für mich entdeckt: Seidenbändchenstickerei (27. August 2008)

Im Patchworkladen bei Frau Dobler in Schorndorf gibt es ein Rosenzimmer. Ein ganzes Zimmer voller Rosenstoffe. Mitten im Zimmer steht ein großes Bett. Auf ihm liegen viele kleine Kissen, die wunderschön mit Seidenbändchen bestickt sind. Einfach ein Traum.

Für unsere Patchworkgruppe organisierte ich bei Frau Dobler einen Seidenbändchen-Stickkurs an einem Samstag, damit auch die teilnehmen konnten, die zur Arbeit mußten.

Es war ein toller Nachmittag. Für jeden von uns war eine fertige Packung für ein kleines Kissen gerichtet.

Der Inhalt bestand aus einer Beschreibung der verschiedenen Techniken, einer Mustervorlage, Stoffe, Stickgarn, Seidenbändchen und eine große Nadel für die Seidenbändchen.

So konnten wir gleich beginnen.

Der Stoff wurde auf die Vorlage gelegt und die Konturen auf den Stoff mit einem Aqua-Stift übertragen.

Wir bekamen schrittweise die verschiedenen Knoten und ihre Techniken von Frau Süss gezeigt und gut erklärt. Für manche Seidenbänd-chen-Rosen brauchte man erst eine Grundlage aus Stickgarn,

andere wurden gleich mit Seidenbändchen gestickt.

Die Zeit verging uns viel zu schnell. Wir hätten gerne noch länger gestickt, doch unser Zug wäre sonst pünktlich auch ohne uns abgefahren.

Die Ranken stickte man mit zweifädigem Stickgarn, an diese wurden dann die Blätter und Knospen mit Seidenbändchen gestickt.

Inzwischen bin ich mit meinem kleinen Kunstwerk fertig.

Nun schnitt ich den Stoff auf eine Größe von 25 x 25 cm zu.

Aus dem Kontraststoff schnitt ich einen 9 cm breiten Streifen. 

Da in meiner Packung ein creme-rosa-gestreifter Stoff war, nähte ich ihn mit Briefecken an, damit die Streifen an den Ecken aufeinander paßten.

Anschließend hinterlegte ich das Top mit Vlies und Rückenstoff, heftete alle Teile zusammen und quiltete das Mittelteil innerhalb der Bändchen-stickerei.

Nun nähte ich auf den gestreiften Rand eine zarte Spitzenborte

Zum Schluß wurden  noch beide Teile für den Hotelverschluß angenäht.

Und so sieht das fertige Seidenbändchen-Kissen aus. Es ist wunderschön geworden.



Um das Muster besser von der Vorlage auf den Stoff übertragen zu können, hat mir mein Mann aus einem Holzkasten mit Deckel eine Lichtbox gebastelt.

Er klebte rechts und links im Kasten eine Leiste an. Darauf kam eine Glasplatte. Als Lichtquelle darunter kaufte er eine 12 W-Leuchtstoff-röhre. Für das Kabel schnitt er hinten in der Ecke eine

kleine Rille aus.

Damit die Glasscheibe beim Transport nicht von ihrem Sockel fällt, klebte mein Mann noch in den Deckel zwei dicke Schaumstoffpolster. Sie halten die Scheibe auf ihrem Platz fest und außerdem ist für das Kabel auch noch Platz darin.

Ein kleines Überraschungs-Geschenk (Juni 2010)

Am Wochenende war es so herrliches Wetter. Da sitze ich gern unter dem Kirschbaum und nähe von Hand. Ich hatte mal wieder Lust, etwas mit Seidenbändchen zu sticken. So entstand dieses kleine Kissen.


Nach der Stickerei kam auf die Rückseite ein Stück Vlies und Rückenstoff. Dann wurde alles von Hand gequiltet. Jetzt nähte ich eine breite Spitzenborte auf. Anschließend kam noch ein 2,5 cm breiter Streifen dazu, den ich als Stehrand für das fertige Kissen brauchte. Damit der Kissenbezug besser sitzt, nähte ich noch zwei Knopflöcher ein und zwei kleine Herzknöpfe an. Zum Schluß nähte ich dann noch eine kleine Hülle und füllte diese mit Federn.


Als ich das fertige Kissen so vor mir hatte, dachte ich, das gefällt meiner lieben Freundin Antonia bestimmt. Und so reiste ein kleines Überraschungspäckchen nach Österreich.

Ihre große Freude war mir alle Arbeit wert.


Einen kleinen Kräuterquilt (19. Juli 2008)

als Geschenk für eine liebe Freundin.

Die Motiven sind mit der Stickmaschine gestickt und er ist handgequiltet.


Dazu nähte ich ihr noch ein Kuschelkissen mit einem Crazy-Mittelpunkt aus Rosenstoffen. 


Ich freue mich, daß Rose meine Patchworkarbeiten gefallen haben.


Kleine Geschenke und Mitbringsel (März 2008)

die man immer brauchen kann

Aus den Sue- und Sam-Bildern digitalisiere ich gerne Stickbilder, die ich dann zur Probe auf Filz sticke.

Da sie mir gut gelungen waren, nähte ich aus diesen Probestücken für Ostern kleine Säckchen, die ich dann verschenkte

Eine Sue hat da einen Kürbis auf dem Schoß, die andere hält einen Blumenstrauß in der Hand.


Sam bekam einen Frack und Zylinder. Ihn stickte ich auf roten Filz. Auch davon nähte ich ein Säckchen für ein Geschenk.



Schachteln (26. Oktober 2007)

Bei unserem letzten Treffen haben Ulrike, Ute und ich mal nicht Patchworkarbeiten gemacht, sondern wir bastelten Schachteln.

Wir beklebten mit Buchbinderleim die zugeschnittenen Kartons mit Stoffen.

Diese beklebte ich mit roten Rosen auf cremefarbenen  Grund. Für die Umrandung verwendente ich roten Batikstoff.


Diese Schachtel schenkte ich meiner Freundin Marina zum Geburtstag.

Für die zweite Schachtel nähte ich verschiedene blaue Rosenstoffe aneinander und die Nähte wurden dann mit Spitze verdeckt.





Ein kleines Rosendeckchen für den Wohnzimmertisch (Dezember 2007)

Es besteht aus 8, mit der Stickmaschine auf auswaschbarem Vlies gestickten Rosen, die dann mit einem Zick-Zack-Stich miteinander verbunden und auf einen cremefarbenen Stoff aufgenäht wurden. 



Eine kleine Bügelunterlage (Oktober 2007)

mit doppelter Funktion.

Da ich öfter an Patchworkkursen teilnehme, kaufte ich mir ein kleines Bügeleisen.

Dafür nähte ich mir eine Tasche, die ich gleichzeitig als Bügelunterlage benützen kann. Die 5 cm breiten Streifen nähte ich schräg auf Thermolan. Das Ganze verstürzte ich mit einem blauen Futter. Für die Tasche ist normal ein runder Boden vorgesehen, den ich weggelassen habe. Dafür faßte ich die Tasche unten mit blauem Band ein und nähte oben zwei Henkel an.

So kann ich am Platz meine Nähte gleich ausbügeln. Wenn ich zu Kursen fahre, kommt das Bügeleisen einfach in die Tasche


Da die Digitalcamera auch nie fehlen darf, aber die Hände immer frei sein sollten, wenn man zu Ausstellungen und Messen fährt, nähte ich mir eine Fototasche (Oktober 2007), die ich um den Hals hängen kann.


Das Band habe ich aus drei Kordeln geflochten und ringsum angenäht.

So ist es auch sehr stabil.



Ordner-Hülle (März 2007)

Meine Freundin Marina hatte Geburtstag. Ich verschenke gern etwas, was ich selbst gemacht habe. Es ist viel persönlicher, als wenn man schnell etwas kauft.

Da ich sie zu Patchwork verführt habe, schenkte ich ihr einen Ordner für ihre Unterlagen. Die Hülle dazu bestickte ich mit einem Log Cabin-Motiv.



Die Geburtstagsgrüße stickte ich auf grünen Filz und spannte das gestickte Bild in einen Rahmen.


Es kam alles sehr gut an.

Wie man schon aus dem Geburtstagsbild ersehen kann: Marina steht auf Mäuse.


Noch ein Sonnenquilt (Februar 2008)

Marlies, Marina und ich hatten uns 2007 den Bernina-Sonnenquilt als Projekt vorgenommen.

Marlies und meiner sind schon längst fertig. Aus Zeitmangel wurde es bei Marina einfach nichts, mit dem Sonnenquilt. Daher beschloß ich, ihr für dieses Jahr, den Sonnenquilt zum Geburtstag zu schenken. Sie hatte gerade ihre Wohnung renoviert und der Sonnenquilt würde wunderbar an die freie Wand passen.

Da ich noch genug selbstgefärbte Stoffe hatte, war das kein Problem.


Die Überraschung war perfekt und Marina war ganz glücklich.

 

Für meine Nähmaschine nähte ich mir aus verschiedenen Rosenstoffen eine Haube. (Februar 2007) 


Als Blickfang digitalisierte ich das Bild einer alten Nähmaschine und stickte es auf weißen Baumwollstoff


Da ich den Anschiebetisch immer an der Maschine lasse, mußte ich die Haube entsprechend größer nähen. 


Für die Rückseite verwendete ich einen cremefarbenen Stoff mit kleinen dunkelroten Röschen und steppte ihn in kleinen Quadraten ab. 

Die Haube ist mit Filz abgefüttert, damit sie Festigkeit bekommt. Stoff und Filz wurden durch Steppstiche rechts und links der Naht verbunden.

Die Teile habe ich dann links auf links zusammengeheftet, so daß die Nahtzugabe außen liegt.

Zum Schluß schnitt ich aus Rosenstoff Schrägstreifen Damit wurden alle Kanten mit dem Bandeinfasser eingefaßt


Dabei mußte ich feststellen, daß für so dicke Sachen der 26-30 mm Bandeinfasser etwas zu knapp ist.


In einem Forum wurde 2006 gewichtelt

Meiner Wichtelpartnerin Heidelore schenkte ich ein Rosenkissen. Kombiniert aus Rosenstoffen, grün-goldenem Ornamentstoff und einer Rosenstickerei fertigte ich ihr diese Kissenhülle, in die ich dann noch das passende Kissen steckte.


Heidelore war total überrascht und hat sich sehr darüber gefreut.


Im Forum "Atelier-Treff" hat uns Marlies ein Stickmotiv für ein

Nadelbüchlein  (Dezember 2006)

zur Verfügung gestellt, daß ich mir auf meine Stickmaschine geladen und so für mich abwandelt habe, wie ich es brauchte. Davon fertigte ich dann 2 Nadelbüchlein. Eines für die Stickmaschinen-Nadeln und eines für Nähmaschinen- und Nähnadeln.

Gestickt  wurde auf Filz, da kann man die Nadeln zur Aufbewahrung sehr gut einstechen.

Dies ist wirklich ein praktisches kleines Hilfsmittel und ein tolles Geschenk für eine liebe Freundin.





Nun etwas, was mit nähen nichts zu tun hat, aber auch ein tolles Hobby für mich ist: Knüpfen

Dies war meine erste Knüpfarbeit. Es hat mich so begeistert, dass ich jede freie Minute daran knüpfte. Nach 2 Monaten war das gute Stück fertig und ich hatte ein neues Hobby für mich entdeckt.



Bei einem England-Urlaub besuchten wir in London ein Museum. Dort wurden gerade ägyptische Kostbarkeiten ausgestellt. Von der Totenmaske des Pharaos Tut-ench-amun war ich fasziniert.

Als ich sie als Wandbehang aus Feinsmyrna in einem Katalog für Knüpfarbeiten entdeckte, mußte ich diese Knüpfpackung haben. Nur die vorgeschriebene Grundfarbe wurde auf meinen Wunsch hin von schwarz in dunkelblau ausgetauscht. Schwarz erschien mir zu hart.


Dafür habe ich aber etwas länger gebraucht.


Auch an diesem Rosenteppich aus Feinsmyrna knüpfte ich Monate. Aber er paßt jetzt wunderbar zu meinem Rosenquilt.



Dieser kleine Läufer für die Gästetoilette dagegen war schnell geknüpft.



Für Hummel-Motive schwärme ich schon seit Jahren. Daß man sie auch selber sticken kann, weiß ich aber erst, seit ich selbst eine Stickmaschine habe.

Für mein eintönig graues Sweatshirt suchte ich mir 3 schöne Motive aus, die ich dann auf Rücken und Vorderteil stickte.


Und schon wurde das Shirt ein "Hingucker"


Quilttischhülle

Für meinen Maschinenquiltkurs in der Schweiz mußte ich den großen Anschiebetisch für meine Nähmaschine mitnehmen. Damit er nicht zerkratzt wurde, nähte ich ihm noch schnell eine Hülle.



Den Stoff hatte ich mir eigentlich für eine Tischdecke für den Garten gekauft. Für die Hülle gefiel er mit jedoch besser.

Damit er sich besser transportieren läßt, nähte ich oben einen verstärkten Riegel als Griff an und versah ihn noch mit 4 großen Knopflöcher und Perlmutt-knöpfen.

Seitlich wird er mit jeweils 4 angenähten Bänder mit einer Schleife zugebunden. Aufgeschlagen kann man den Quilttisch problemlos entnehmen.